Das ZEFSG bedient sich einer dreigliedrigen Gremienstruktur

Das Verständnis von Beteiligung gründet sich darauf, dass vor allem Personen, deren „Arbeits- und Lebensverhältnisse Gegenstand der Forschung sind“ (Wright 2021, S. 140) an den Prozessen beteiligt werden.

Insbesondere junge Menschen und Betroffene werden beteiligt

Im ZEFSG werden insbesondere junge Menschen, die von der konkreten Forschung betroffen sind, und Personen, die als Kinder und/oder Jugendliche von sexueller Gewalt betroffen waren, beteiligt. Um Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft und Bildung einzubeziehen, wird auch ein Gremium aus Fachleuten eingerichtet.

Die Gremien tagen mindestens zwei Mal pro Jahr und sind zu verschiedenen Themen oder Anliegen dauerhaft in Kontakt mit dem ZEFSG. Ein wichtiges Ziel des ZEFSG ist es, ein Beteiligungskonzept zu entwickeln, das diese Personengruppen angemessen und in höchstmöglicher Form partizipativ einbezieht.

Weitere Infos zur Studie von Wright (2021)

Betroffenengremium

Im Betroffenengremium beraten und entscheiden Personen, die in ihrer Kindheit und Jugend von sexueller Gewalt betroffen waren, über alle Arbeitsschritte des ZEFSG mit. Das Gremium setzt sich derzeit aus sechs Personen zusammen, die sich hinsichtlich Alter, Herkunft und Bildungshintergrund unterscheiden.

Jugendbeirat

Der Jugendbeirat setzt sich aus sechs Personen zusammen, die aus verschiedenen Bereichen der Jugendverbände und -arbeit kommen. Darunter sind etwa die Deutsche Sportjugend, die Bundesschülerkonferenz, die Peer-Beratungsstelle bei Gewalt im Netz JUUUPORT sowie der DJI-Jugendbeirat. Auch der Jugendbeirat berät das Zentrum und entscheidet bei wichtigen Fragen über das Vorgehen mit.

Fachbeirat

Die wissenschaftliche und fachpraktische Begleitung übernimmt ein Fachbeirat aus bis zu zwölf Personen. Vertreten sind dort wissenschaftliche Disziplinen wie die Kriminologie, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Sportwissenschaft oder Sexualwissenschaft. Aus der Fachpraxis erhält das ZEFSG Unterstützung von Fachberatungsstellen, der Jugendhilfe sowie der Bundeselternvertretung und der Kultusministerkonferenz.

Co-Forschende

Die Safe!-Studie wird darüber hinaus von zwei erwachsenen Betroffenen als Co-Forschende begleitet.
Diese unterstützen mit ihrer Expertise den Prozess der Planung und Durchführung der Studie sowie der Analyse und Interpretation der Daten. Daher ist es notwendig, dass die Co-Forschenden eine akademische Ausbildung haben.

Es ist ein enger Austausch zwischen Co-Forschenden und Mitarbeitenden des Projektteams geplant, unter anderem anhand von Online-Workshops.

Holzfiguren stehen auf dem Tisch mit Sprechblasen über den Köpfen.
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