Aufgaben

Der Aufbau des Zentrums für Forschung zu sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen (ZEFSG) wurde im Oktober 2024 gestartet. Hier begann die erste Förderperiode mit Vergabe des Zentrums an das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI), welches dieses gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm umsetzt.

Regelmäßige Befragungen von Kindern und Jugendlichen an Schulen

Hauptaufgabe des ZEFSG ist es, regelmäßige Befragungen von Kindern und Jugendlichen an Schulen durchzuführen, um herauszufinden, wie oft diese von sexueller Gewalt betroffen sind. Diese Daten und Informationen werden dann an die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) weitergegeben, welche diese wiederum dem Deutschen Bundestag, dem Bundesrat und der Bundesregierung berichtet.

Eine Besonderheit des Zentrums ist dessen partizipative Ausgestaltung. Das bedeutet, dass nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Befragung an den Schulen planen werden, sondern auch Personen aus anderen Bereichen beteiligt werden. Dazu gehören zum einen Jugendliche, die bei der Planung und Auswertung der Befragung mitreden dürfen. Aber auch Personen, die in ihrer Kindheit und Jugend von sexueller Gewalt betroffen waren, sowie Expertinnen und Experten aus der Fachberatung, Kriminologie, der Sportwissenschaft etc. werden einbezogen (mehr dazu in der Rubrik Beteiligung).

Beteiligte Institute

Logo des Deutschen Jugendinstituts
Logo des Universitätsklinikums Ulm
3 Kinder sitzen mit Tablets an einem Tisch.

Zeitliche Planung:

Die erste Phase des ZEFSG ist für 2024 – 2027 angelegt. Neben dem Aufbau des ZEFSG und seiner Strukturen soll in dieser Zeit zum ersten Mal die Safe!-Studie erheben, wie viele Jugendliche in Deutschland von Gewalt betroffen sind. Die Ergebnisse werden in den Bericht der UBSKM an den Deutschen Bundestag, den Bundesrat und die Bundesregierung einfließen.

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